Texas Hold'em ist eine der dramatischsten und populärsten Varianten des Poker Kartenspiels in der Welt. Es scheint, dass wo auch immer man sich wendet, eine andere Show, eine andere Webseite oder ein anderer Artikel angeboten wird, die alle diesem Thema gewidmet sind. Doch, wie spielt man das Spiel? Wie unterscheidet es sich von den klassischen Pokerspielen, wie z.B. das Five Card Draw Spiel? Und was ist denn überhaupt genau ein Flop?
Dieser Artikel wird Ihnen eine Schritt-für-Schritt Anleitung durch einen Texas Hold´em Spiel von Anfang bis zum Ende geben. Sie werden die Texas Hold´em Pokerregeln lernen und am Ende werden Sie dann so weit sein, um die „Karten zu mischen und zu geben!” Ein voll besetzter Texas Hold´em Tisch hat üblicherweise neun oder zehn Spieler; bei weniger Spielern kann das Spiel als Short Handed bezeichnet werden. Um zu beschließen, wer das Spiel beginnt, wird eine einzige Karte an jeden Spieler ausgeteilt. Die hohe Karte wird der erste Dealer sein. Die Position des Dealers ist von einem weißen Plastikchip markiert, welches als der Button bezeichnet wird und was auch als die Position des Dealers genannt wird und manchmal auch als auf dem Button bezeichnet wird. Nach jeder Spielrunde, die auch manchmal eine Hand genannt wird, rotiert der Dealer-Button im Uhrzeigersinn, um zu versichern, dass jeder Spieler in sowohl dieser als auch in allen anderen Positionen spielen kann.
Bevor die Karten ausgeteilt werden, müssen die vorgeschriebenen Einsätze bezahlt werden. Diese werden entweder Big Blind oder Little Blind genannt. Der Little Blind wird auch manchmal Small Blind genannt. Ein Wetteinsatz gilt, wenn Geld zum ersten Mal in einer Runde in den Pot einbezahlt wird. Die Beträge der Wetteinsätze und Blinds sind im Voraus festgelegt und der Little Blind ist immer die Hälfte des Big Blinds. Die Position des Little Blinds ist immer links vom Dealer und der Big Blind ist links vom Little Blind.
Der Dealer wird dann jedem Spieler erst eine Karte und dann die zweite verdeckt verteilen (die auch Pocket-Karten oder Hole Cards genannt werden). Er fängt mit dem Spieler, der direkt links von ihm sitzt, an. Sobald die Karten verteilt sind, kann jeder Spieler seine Karten anschauen. Der Spieler, der an der Reihe ist, muss dann entscheiden, ob er den gegenwärtigen Wetteinsatz halten (call) möchte (den Big Blind, der zu diesem Zeitpunkt der höchste Wetteinsatzbetrag ist), also ihn halten, aussteigen (fold), ohne zu wetten, falls er seine Karte nicht mag oder den Wetteinsatz erhöhen (raise) möchte, wenn er einen höheren Betrag setzen will. Jeder Spieler, angefangen mit dem Spieler links neben dem Big Blind, muss sich nun entscheiden und agieren. Falls ein Spieler den Wetteinsatz erhöht, muss nun jeder Spieler den neuen Betrag halten und mitgehen, einschließlich der Spieler, die schon agiert haben. Ein Spieler kann jederzeit wieder erhöhen (re-raise), das heißt, dass er wieder zusätzlich zu dem Betrag erhöht, das schon erhöht wurde. Falls kein Spieler den Big Blind erhöht, darf dann der Spieler in dieser Position checken. Das heißt, dass er nicht mehr Geld einzahlen oder erhöhen will. Es ist wichtig zu vermerken, dass, falls ein Spieler den Einsatz erhöht, er nicht mehr erhöhen darf, außer wenn er wieder erhöht wurde, im Gegensatz zu Ausgleichen. Die Wettrunde wird beendet, wenn alle Spieler entweder ausgestiegen sind oder ihre letzte Erhöhung gehalten haben.
Der Dealer legt eine Karte verdeckt neben dem Stapel. Das heißt, dass er diese beiseite legt und dass diese im Spiel nicht benutzt wird. Dann gibt er 3 Karten verdeckt aus. Dann deckt der Dealer diese drei Karten gleichzeitig auf. Dies wird ein Flop genannt. Diese sind die ersten der fünf Germeinschaftskarten (Community Cards), die alle Spieler benutzen dürfen, zusammen mit den Pocket-Karten, um die bestmöglichste Pokerhand zu spielen. Die Standard-Pokerhandreihe wird dazu benutzt. Der Spieler in der Little Blind Position (also der, der als erster links vom Dealer sitzt) ist nun der UTG (Under The Gun). Das heißt, er muss hier als Erster den Einsatz erbringen und auch bei jeder weiteren Wettrunde. Er muss sich hier wie im Pre-Flop Spiel entscheiden, aber er hat hier eine Abweichung: er kann sich entscheiden zu checken, ob er nicht doch vielleicht wetten oder aussteigen möchte. Viele Experten schlagen den Spielern hier vor, auszusteigen, falls sie ihre Hand nicht erhöhen, da sie hier schon fünf der sieben Karten, die sie benutzen werden, gesehen haben. Nochmals, die Wettrunde wird nur dann beendet, wenn alle Spieler ausgestiegen sind oder den letzten Wetteinsatz oder eine Erhöhung ausgerufen haben.
Der Dealer legt eine neue Karte verdeckt neben dem Stapel. Dann gibt er eine vierte Gemeinschaftskarte aufgedeckt aus, die Turn heißt. Es kommt zu einer neuen Wettrunde, genauso wie nach dem Flop, wo der Small Blind der UTG ist.
Nach einer letzten verdeckten Karte, deckt der Dealer die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte, die River genannt wird, auf. Es folgt nun die allerletzte Wettrunde. Hier (oder auch vorher), wenn alle außer einem Spieler aussteigen, gewinnt der letzte Spieler, der nicht ausgestiegen ist, den Pot. Dieser Spieler darf den Muck wählen. Dies heißt, seine Hand in den Ausscheidungs-stapel neben dem Dealer schmeißen, ohne den anderen zeigen zu müssen, welche Hand er hatte.
Ein Showdown tritt auf, wenn ein Spieler nach dem River ausgeglichen hat. Dies könnte zwei Spieler aber auch einen ganzen Tisch einschließen. Es kommt ganz darauf an, wie viele Spieler bis zu diesem Zeitpunkt im Spiel geblieben sind. Alle Spieler, die noch eine Hand haben, zeigen ihre Karten. Es fängt der letzte Spieler, der noch wetten muss, an. Sobald dieser Spieler seine Karten gezeigt hat, können die anderen Spieler im Showdown den Muck wählen und im Grunde genommen, den Pot verlieren. Sie müssen das Mucking eigentlich als aussteigen ansehen. Die Spieler geben hier zu, dass sie verloren haben, ohne dass sie ihre Karten zeigen müssen. Diese Strategie (Muck) hilft, dass die anderen Spieler Ihre Spielart nicht lernen können, wie z.B., wenn Sie auf zwei Paare stark wetten oder einen Flush jagen möchten. Die Hand mit den besten fünf Pokerkarten gewinnt.
Dies ist das Wesentliche für das Texas Hold'em Spiel, doch es gibt noch eine Anzahl zusätzlicher wichtiger Punkte, die in Betracht gezogen werden müssen.
Wo Sie am Texas Hold'em Tisch sitzen ist ein entscheidender Faktor für wie Sie spielen. Die Position des Dealers wird als die beste und stärkste in jeder Runde betrachtet - wie auch, wenn man „On the Button” sitzt, wenn Sie also als letzter in jeder Post-Flop Runde agieren. Wenn Sie als letzter agieren, heißt es, dass Sie mit der meisten Information agieren, was grundlegend ist, um die richtigen Entscheidungen zu nehmen, also ob zu wetten oder zu erhöhen, zu checken, mitzugehen oder auszusteigen – und das Pokerspiel ist eigentlich, die richtigen Entscheidungen nehmen.
Wenn Sie in einer Early Position (ersten Position) sind, heißt es, dass Sie einer der ersten sind, die in einer Wettrunde agieren können und dies wird als schwach angesehen, da Ihnen die Information fehlt, bevor Sie agieren können. Eine mittlere Position ist weniger schwach und kommt so zwischen der ersten und der letzten Position. Die letzte Position ist die stärkste, wie der Dealer und der Spieler zu seiner Rechten, der von einigen auch als Cutoff bezeichnet wird. Der Cutoff könnte dem Dealer die Entscheidung wegrauben, indem er wettet oder groß erhöht und ihn rausschmeißt. Somit kann er der letzte Spieler in der Hand werden, also hat er die stärkste Position.
Falls jeder außer Ihnen aussteigt, ist Ihr einziger Weg, die Hand zu gewinnen ein Showdown. Die fünf besten Karten werden aus den fünf Gemeinschaftskarten benutzt und aus den verdeckten Karten eines jeden Spielers, was natürlich zu sehr interessanten Situationen führen kann. Zum Beispiel, wenn der Board oder die Tischkarten AAKK9 aufzeigt und kein Spieler nichts besseres als ein Paar Achter in seiner Hand hat, ist der Board die bestmöglichste Hand und alle Spieler im Showdown werden den Pot aufteilen. Dies heißt, dass alles gleich unter diesen Spielern aufgeteilt wird. Dies gilt auch, wenn zwei Spieler mit einer unentschiedenen Hand enden. Im Falle eines Flushes oder einer Straße gewinnt der Spieler, der die höchsten Karten in der Serie hält. Falls der Board die fünf höchsten Karten hat, wird der Pot aufgeteilt.
Eine letzte Anmerkung: Texas Hold'em kann als Limit, No Limit und Pot Limit gespielt werden. Limit Hold'em heißt, dass Sie nur bis zu einem vorher festgelegten Betrag erhöhen können, normalerweise ebenso groß wie der Big Blind und somit auf den gleichen Betrag erhöhen. Erhöhungen sind normalerweise bis auf gesamt vier oder fünf „Wetten” beschränkt, was den Big Blind, die erste Erhöhung und dann drei oder vier zusätzliche Erhöhungen bedeutet. Pot Limit Hold'em bedeutet, dass Sie auf den aktuellen Betrag im Pot erhöhen können, aber nicht mehr. No Limit Texas Hold´em ist das dramatischste Spiel dieser drei Spiele, wo jeder Spieler jederzeit alle seine Chips setzen kann oder möchte (All In). Ein Spieler, der den All In Zug mit zu wenig Chips verkündet, bildet einen Side Pot (Extra Topf), den er nicht gewinnen kann und der vom Main Pot (Haupttopf) nicht abhängt, den er aber gewinnen kann.
Das Texas Hold'em Pokerspiel wird jeden Tag populärer. Einer der wichtigsten Gründe dafür ist die Leichtigkeit der Regeln für die Spieler. Es werden mindestens zwei Spieler benötigt, um das Spiel zu beginnen. Das Ziel ist es, die Kombination der besten fünf Karten zu bilden, u.z. durch die Nutzung der zwei verdeckten Karten und der fünf Gemeinschaftskarten. Aber Texas Hold´em wird auch oft als das Spiel bezeichnet, für das man eine Minute benötigt, um es zu lernen, doch ein Leben lang zu meistern. Online Pokerräume sind ein toller Ort, um Ihr Können zu meistern – und hier möchten wir einige der besten Pokerräume hervorheben, die eine verlässliche Software, die die besten Bonusofferten, eine Sicherheit auf höchster Ebene und bequeme Einzahlungs- und Auszahlungsoptionen aufweisen.




