Für die meisten Spieler gibt es keinen Unterschied zwischen dem Spiel an einem Cash Game Tisch und dem Spiel bei einem Turnier. Sogar halbwegs erfahrene Spieler versuchen einfach, stets nach ihrer Ansicht korrekt zu spielen, egal ob bei einem Sit’n Go, Multi Table Turnier oder am Cash Game Tisch. Es gibt aber immer mehr Spieler, denen der Unterschied zwischen Cash Games und Turnieren bewusst wird.
Sehr viele Poker-Spieler versuchen einfach ihr gewohntes Spiel durchzuziehen und achten dabei wenn überhaupt sekundär darauf, ob sie in einem Turnier oder an einem Cash Game Tisch sitzen. Eine mögliche Erklärung für diese fehlende Anpassung könnte sein, dass der Unterschied zunächst nur marginal erscheint. Allerdings ist es sehr wichtig sich den Unterschieden bewusst zu machen um wirklich erfolgreich bei beiden Varianten sein zu können. Der Unterschied zwischen einem Multiturnier (meist zwischen 30 und mehreren Tausend) und einem Turnier (meist 5 oder 10) besteht nur in der Anzahl der Personen. Im Gegensatz zum Cashgame ist hier das Ziel des Spiels, am Ende alle Chips zu bekommen. Deswegen erhöhen sich hier alle paar Minuten die Blinds, wodurch Smallstacks irgendwann gezwungen werden, Allin zu gehen.
Das wichtige bei dieser Art des Spiels ist – meiner Meinung nach – die Erhaltung der Chips. Gleichzeitig muss man aber auch bei einer guten Möglichkeit bereit sein, seinen Stack zu investieren. Es gibt Turnierprofis, die miserable Cashgame-Spieler sind und begnadete Cashgame-Spieler, die bei Turnieren selten sehr weit kommen. Cashgame Poker ist die traditionelle Form des Pokerns. Die Chips entsprechen echtem Geld und man kann sich jederzeit einkaufen oder das Spiel verlassen.
Mit jeder Runde beginnt das Spiel von vorne. m Cashgame ist der emotionale Stress grösser. Man weiß nicht genau, was die Session bringt, daher braucht man auf jeden Fall ein besseres Money-Management. Im schlimmsten Fall riskiert man im Cashgame den Baumstamm, um dem Zahnstocher hinterherzujagen.












